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8. 4. 2010, 19.30 UHR TICKETS 12.-
In den Jahren 2000 und 2001
statteten Belinda und Arne Nicolaisen ECUADOR und den GALAPAGOS Inseln mehrere
längermonatige Besuche ab. Die quirlige Hafenmetropole Guayaquil und die
Hochlandhauptstadt Quito mit seinem kolonialen Altstadtkern stehen in hartem
Kontrast zum übrigen, eher ländlich geprägten Ecuador. Wenngleich der ehemalige
westliche Tieflandregenwald in den letzten 30 Jahren wegen der starken
Zersiedelung auf nur noch wenige Reservatsinseln zurückgedrängt wurde, findet
man aber immer noch auch das ursprüngliche tropische Tiefland mit seinen
typischen Lebensformen. Dieses Tiefland von der Pazifikküste im Westen, aber
auch die Andenketten, mit der wohl einmaligen Straße der Vulkane, haben die
Beiden, mit dem Wagen selbst erkundet. Es gab dabei auch Abstecher zum
Amazonasregenwald im Osten. Babahoyo, in der Provinz Los Rios, mit seinen
schwimmenden Holzhäusern, unfern der riesigen Bananenplantagen, lässt schon
tiefere Einblicke in das Leben des tropischen Tieflandes zu. Die letzten
Tieflandindianer westlich der Anden, die Colorados färben sich zum Teil noch
immer die Haare rot und waschen ihre Wäsche im Fluß. Schamanen helfen Ihnen bei
Ihren rituellen Waschungen. Weiter im Norden in der Provinz Esmeraldas liegt
das schwarze Herz Ecuadors. Hier leben die Nachfahren der Negersklaven aus der
Kolonialzeit als immer noch recht geschlossene homogene Gruppe im tropischsten
Teil des nordwestlichen Tieflandes. Die unterschiedlichen andinen „Hut und
Kleidungskulturen“ der Hochlandbewohner der südlichen Sierra, im Vergleich zu
den mehr zentral angesiedelten Canaris, dann den Bewohnern von Saraguro und
schließlich den nördlich lebenden Otavalenios, mit den prachtvollsten Tüchern,
spiegelt sich ebenso in den Bildern wieder, wie die grandiose Natur entlang der
Strasse der so mächtigen Vulkane. Einige überragen mit Ihren Eishauben von über
6000 Höhenmetern, smaragdartig, die grüne Punalandschaft. Andere sind immer mal
wieder aktiv, wie im Juli 2001, der über 5000m hohe Tungurahua, in der
gleichnamigen zentralen Provinz. Ganz nah, in Banos, direkt am Fuß des aktiven
Tungurahua, haben die beiden Fotojournalisten die immer wiederkehrenden
Gesteins- und Gaseruptionen beobachtet.
Weit über 1000km westlich der Küste Ecuadors, liegt das Archipel der
GALAPAGOS-Inseln mit seiner einzigartigen endemischen Pflanzen- und Tierwelt,
im relativ kühlen Wasser, vier verschiedener Meeresströmungen, die hier, direkt
unterhalb des Äquators aufeinandertreffen. Hier ergab sich die hervorragende Möglichkeit, des hautnahen
Kontaktes, mit Riesenschildkröten, Meerechsen, roten Klippenkrabben,
Albatrossen, Blaufußtölpeln, verspielten Seelöwen, um nur einige, der hier
vorkommenden Tierarten, zu nennen. Der vulkanische Ursprung der einzelnen
Inseln, ist auf den jüngeren, fast vegetationslosen Lavagesteinsinseln, noch
überdeutlich sichtbar.
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